SPD-Politiker für klarere Regeln zur Wolfsentnahme

Der Schutz der Menschen muss oberste Priorität haben.
 
Auf Einladung des Kreislandvolkes machten sich die SPD-Politiker, Renate Geuter MdL, Bundestagskandidat Kristian Kater und Landtagskandidat Sam Schaffhausen, ein Bild von den präventiven Herdenschutzmaßnahmen auf dem Betrieb Höne in Telbrake. An dieser Stelle ist es vor kurzem zu einem Wolfsriss gekommen. Trotz eines 2 Meter hohen Zaunes ist es wahrscheinlich dennoch dem Wolf gelungen, in das Gehege zu gelangen. 
 
Für uns sind der Schutz der Menschen und die Unterstützung der Nutz- und Weidetierhalter von großer Bedeutung. Leider sind die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen derzeit nicht ausreichend, sie sind daher anzupassen. Diese seit langem bestehende Position der SPD-Landtagsfraktion hat auch der Ministerpräsident jüngst öffentlich bestätigt. Das Land selbst kann erst Maßnahem ergreifen, wenn das Bundesnaturschutzgesetz entsprechende Vorgaben zulässt. 
 
Geuter, Schaffhausen und Kater sind sich einig, dass man auf Bundesebene Druck ausüben muss, damit die rechtlichen Regelungen geschaffen werden, um eine Wolfsentnahmen in diesem Fall zulassen zu können.